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ÜBER SCHULKINO.AT
  Ansichtsvorstellung am 20.03

Das spanische Filmteam rund um den Produzenten Costa und Regisseur Sebastián hat sich im Luxushotel prächtig eingerichtet, die Proben für den geplanten Spielfilm über Kolumbus laufen bereits. Alle sind bester Stimmung und voller Idealismus. Sie planen einen ambitionierten Film, der die Rolle der spanischen Eroberer und der Kirche kritisch beleuchtet. Das Budget ist knapp, deshalb hat man Cochabamba in Bolivien als Drehort gewählt: Hier sind die Löhne und die Nebenkosten niedrig. Produzent Costa geht mit branchenüblichem Zynismus ans Werk und hält die Geldgeber bei Laune, Regisseur Sebastián schwärmt von seiner Vision und begeistert alle mit seinen Ideen. Gegen Costas Willen besetzt er die wichtige Rolle des aufrührerischen Indios Hatuey mit Daniel, einem Einheimischen.

Bald zeigt sich, dass das scheinbare Paradies für Filmemacher an allen Ecken bröckelt: Der reizende Kolumbus-Darsteller ist ein Trinker, die indigenen Bewohner sind keineswegs so bescheiden und fügsam wie erhofft, und Daniel entpuppt sich als Anführer einer Revolte, die sich gegen die Privatisierung des Trinkwassers in Cochabamba zur Wehr setzt. Während die Dreharbeiten fortschreiten, werden die Parallelen zwischen den früheren Conquistadores und den Filmleuten offensichtlich. Es geht immer nur ums Geld − so sieht es jedenfalls aus, denn die europäischen Filmleute haben zwar idealistische Vorstellungen, aber mit der Umsetzung hapert es gewaltig, sobald die Lage kritisch wird. Die Demonstrationen in der Stadt eskalieren, Daniel wird verhaftet, und die Dreharbeiten sind gefährdet. Erst jetzt erkennen die Europäer die unbequeme Wahrheit: Sie können sich nicht mehr aus dem Konflikt heraushalten.

Vor dem wahren Hintergrund des "Wasserkrieges" von Cochabamba im Jahr 2000 entwickelt sich eine brillant konstruierte Geschichte, in der es um Ausbeutung, Mut und Ideale geht. Haben die Menschen in den letzten 500 Jahren dazugelernt? Lassen sich Humanismus, Menschenwürde und Menschenrechte mit der Wirklichkeit vereinbaren, oder handelt es sich um Lippenbekenntnisse? Das sind die Themen dieses beeindruckenden Filmwerkes, das eine fiktionale Handlung mit historischen Tatsachen verknüpft, wobei sich monumentale Filmbilder mit beinahe dokumentarischen Szenen abwechseln.

Für den Unterricht steht auch reichhaltiges Unterrichtsmaterial zur Verfügung.

Überzeugen Sie sich selbst von der pädagogischen Relevanz des Films und besuchen Sie die Ansichtsvorstellung für PädagogInnen.

Wann: Dienstag, 20.03.2012 um 18:00
Wo: Village Cinemas Wien Mitte
Anmeldung: für bis zu zwei Personen möglich
Anmeldeschluss: Freitag, 16.03.2012

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